
Wenn ich Blumen kauf, dann Flieder,
Ich kauf immer Flieder nach;
Wenn's hier traurig klingt im Liede,
Dann weil die Liebe zerbrach."
(Flieder)
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»Viele sprechen
mir den Musiker ab und ab und zu hör ich sagen, dass ich immer die gleiche
Musik mache, pumm-pumm-pumm -- wie die Pumpe, ist der Eindruck. Das ist
gar nicht wahr, ich meine das ist nicht wichtig. Es stört mich kein
bisschen. Jene, die Bescheid wissen, wie man so sagt, erahnen mich. Aber mein
Hauptinteresse war das Chanson, weil in meiner Familie alle gesungen
haben. Von frühester Kindheit an, schon mit drei vier Jahren, am Ende der
Phase, in der sich sich das Bewusstsein bildet, erinnere ich mich daran, dass
ich gesungen gehabe. Meine Mutter sang die ganze Zeit; noch bis in ein sehr
fortgeschrittenes Alter, bis so um die fünfzig, hat sie -- das mag heute
extravagant scheinen, war aber damals nicht selten -- hat sie noch Lieder vom
Hören abgeschrieben und ist zu Freundinnen gegangen, um Texte zu ergänzen,
bescheidene Texte übrigens, die sie nur unvollständig wusste. Sie
sang vor allem italienische Lieder, sie war Napolitanerin, meine Mutter.
Sie hatte ein ganzes Repertoire -- italienische Lieder. Und dann sang sie
noch die Lieder, die damals modern waren, die modern gewesen waren, als meine
Mutter zwanzig war. Gesungen wurde so ziemlich alles und im Gedächtnis
behalten. Man konnte es jederzeit nachsingen. So bin ich zu meinem Interesse
für das Lied gekommen. Und ich habe so ziemlich alles gehört, was es gab, bis
ich so fünfzehn oder sechzehn Jahre alt war und anfing zu glauben, ich
könne Lieder schreiben. Anfangs hat mich aber die Musik interessiert, der
Text war mir eher unwichtig. Da ich aber von Natur aus nicht zu... nicht
zu doof war, konnte ich trotzdem schon einen guten Text von einem
schlechten unterscheiden... «
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